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krank

*gegenwart* Im Moment bin ich krank... verdammte Blasenentzündung. Das heißt, morgen muss ich zum Arzt. Das geht mich ja gar nicht an... vor allem weil ich keine Zeit habe um krank zu sein. Mein Mann war zwar vorher irre nett und hat mir angeboten, die Kinder morgens in die Schule zu schicken, damit ich schlafen kann. Nur kann man leider Gottes bei meinem Arzt nur zwischen acht und neun anrufen, um einen Termin zu bekommen. Das heißt, ich muss ja sowieso aufstehen. Also darf mein Gemahl ruhig, nach seiner Nachtschicht, ins verdiente Bettchen fallen. Tja, dafür fall ich jetzt ins Bett. Kinder schlafen schon länger und der Herr Hund, der eigentlich Frau Hund ist, ist nach längerer Gassirunde (die mich an den Rand meiner Kräfte gebracht hat) auch zufrieden. So on.. man liest sich...
17.10.12 21:57


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Wiedersehen Teil 3

Ich rückte ab, brauchte Abstand...meine Gedanken wirbelten herum...was machte ich hier?

"Ich kann das nicht" stotterte ich. Mein Herz raste, meine Finger zitterten....was so eine winzige Berührung ausmachte. Eine Berührung die mich bei jedem anderen kalt ließ...

Nichts passiert...und dennoch erschütterte es meine Welt in ihren Grundfesten.

Ich stand auf, bemerkte erst jetzt, dass all die anderen gar nicht mehr hier waren...nur noch Fremde.

"Laurenz...ich muss gehen. Das....das alles geht nicht."

"Gib mir deine Nummer. Wir könnten nur reden...es muss nichts passieren." gab er zurück.

Ich schüttelte nur meinen Kopf, drückte ihn ganz kurz, und hastete an die frische Luft. Was ging da gerade mit mir ab?

An der Bushaltestelle angekommen, ließ ich mich auf die Bank sinken. Vergrub meinen Kopf in den Armen. "Komm runter" flüsterte ich mir immer wieder vor. Ich weiß nicht wie lange ich da saß...irgendwann hatte ich mich wieder halbwegs unter Kontrolle und lief los... 

Ich lief nach Hause...1,5 Stunden. Der Weg tat mir gut. Mein Herz beruhigte sich und mein Verstand begann wieder zu arbeiten. 

Ich hatte ihn zehn Jahre nicht gesehen. Wir wohnten in einer Stadt mit 50.000 Einwohnern. Ich würde ihn auch die nächsten zehn Jahre nicht sehen...

So sagte ich mir...

14.10.12 11:28


Wiedersehen Teil 2

Wir lachten, quatschten und tranken...über vergangene Zeiten, Familie Beziehungen...offen... und ich fühlte mich zurück verstetzt in eine längst vergangene Zeit... wieder 19.

Und die ganze Zeit war ich mir Seiner bewußt, spürte seine Gegenwart in jeder Sekunde.. seine Wärme die sein Körper ausstrahlte..

 Was machte ich eigentlich hier? Reden...ja reden, ein Abend frei kann ja nicht schaden, oder?

Durch einen dummen Zufall berührte mein Bein seinen Schenkel...Er beugte sich zu mir und flüsterte mir ins Ohr: "Das macht es nicht besser" . Und das schlimme war, ich wußte genau was er meinte... Wußte was es auslöste, wußte wie ich mich nach ihm sehnte...

Zehn Jahre dazwischen... zehn Jahre in denen ich geheiratet hatte, zwei wundervolle Kinder bekam, mir ein Leben aufbaute... zehn Jahre...

"Weißt du eigentlich dass ich damals voll in dich verliebt war? Dass ich nur nichts machen konnte, weil du mit meinem Freund zusammen warst? Und dann machst du Schluß und verschwindest. Jetzt bist du wieder da, und es fühlt sich so richtig an, ist aber dennoch so falsch."

"Warum meinst du habe ich Schluß gemacht und habe den Kontakt zu euch abgebrochen? Es hätte deine Freundschaft zu Frank zerstört..."

Er streichelte mit seinen Fingerspitzen meine Wange... "das machts nicht besser" grinste ich... "Ich weiß"

 

12.10.12 13:08


wiedersehen

Suchend blickte ich mich um ... tausende Menschen in einem Saal, Gelächter, Trinkgelage, hier und da der Rauch einer verbotenen Zigarette, Musik einer Band die ich nicht kenne, der Geruch aus Bier, Brathendl, Parfüm von vorbeiziehenden herausgeputzten Frauen und Aftershave der Männer... Immer noch schaute ich mich suchend um... was mach ich hier eigentlich? Meine Füße schmerzten vom langen stehen an dem Messestand... eigentlich könnte ich gemütlich bei meinem Mann auf der Couch liegen und Fernseh schauen, die Füße hochlagern und relaxen, die Kinder schlafen schon, wie mir der Blick auf die Uhr zeigt. Ja, was mache ich hier eigentlich? Ich suche einen Freund der unbedingt hierher wollte, aber allein nicht gehen wollte.. ich ließ mich breit schlagen und nun steh ich hier zwischen lauter fremden Menschen die aufgereiht an zig Biertischen sitzen und sich amüsieren. "Hei Ruby, hierher" ... eine bekannte Stimme aus anderen Tagen... tief vergraben in der hintersten Schublade.. da saß er.. Laurenz.. schlanker und mit Glatze, aber noch mit denselben Augen und demselben Lächeln..mitsamt seiner ganzen clique und meinem Exfreund. Zehn Jahre.. zehn Jahre dazwischen.. seit ich den Kontakt abgebrochen habe um ihre Freundschaft nicht zu gefährden.. Lachend werde ich begrüßt, Fragen prasseln auf mich ein.. wie gehts dir? Was machst du? Zwei Kinder und verheiratet? Ungläubige Gesichter? Duuu?
10.10.12 13:42





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